Energieberatung für Universitäten und Forschungszentren
Universitäten und Forschungseinrichtungen gehören zu den komplexesten Gebäuden überhaupt. Unterschiedliche Nutzungszonen, 24/7-Betrieb, sensible Technikbereiche und oft historisch gewachsene Bausubstanz stellen besondere Anforderungen an die Energieeffizienz. Gleichzeitig erwarten Politik und Gesellschaft mehr Nachhaltigkeit, niedrigere Emissionen und einen effizienten Umgang mit öffentlichen Geldern.
Unsere Energieberatung verbindet technisches Know-how mit strategischer Orientierung für wissenschaftliche Einrichtungen, die ihre Energieziele nicht dem Zufall überlassen wollen.
Ihre Vorteile auf einen Blick
Deutschlandweit
Unsere Energieberater sind direkt an Ihrer Hochschule oder Forschungseinrichtung im Einsatz.
Fördermittel
Wir identifizieren passende Förderprogramme und beantragen diese auf Wunsch.
Festpreisgarantie
Sie erhalten ein verbindliches Angebot zum Festpreis. Transparent und nachvollziehbar
Individuell
Wir analysieren Ihre energetischen Herausforderungen individuell und im Detail.
Gebäudekompetenz
Unsere Energieberater haben Erfahrung mit komplexen Forschungsbauten von Labor bis Rechenzentrum
Warum sich eine Energieberatung für wissenschaftliche Einrichtungen lohnt
Die Energie- und Klimabilanz wissenschaftlicher Einrichtungen steht zunehmend im Fokus. Sei es durch interne Nachhaltigkeitsziele, politische Vorgaben oder öffentliche Aufmerksamkeit. Gleichzeitig verursachen ineffiziente Technik, veraltete Regelungssysteme und fehlende Synergien zwischen Forschung, Lehre und Gebäudebetrieb immense Betriebskosten.
Eine professionelle Energieberatung deckt diese Schwachstellen systematisch auf. Sie schafft nicht nur Transparenz über den Ist-Zustand, sondern liefert auch tragfähige Maßnahmenvorschläge.
Der besondere Mehrwert: Viele Beratungskosten lässt sich durch Förderprogramme erheblich reduzieren. So wird Energieberatung zum Schlüssel für eine nachhaltige, förderfähige und zukunftsfeste Standortentwicklung.
Energieberatung für Universitäten: Pflichten und Einsparpotenziale
In vielen Hochschulgebäuden sind energetische Schwachstellen die Folge jahrelang aufgeschobener Investitionen. Aus baulicher Substanz und Betrieb gewachsene Ineffizienzen summieren sich zu hohen Energiekosten. Genau hier setzt unsere Beratung an. Sie macht sichtbar, wo Sanierungsbedarf besteht und welche Maßnahmen sich lohnen.
Typische Herausforderungen an Hochschulstandorten:
- Heizungsanlagen ohne hydraulischen Abgleich oder Einzelregelung
- Hohe Transmissionsverluste durch ungedämmte Bauteile
- Überalterte Beleuchtungssysteme ohne Steuerung
- Technisch veraltete Labore mit ineffizientem Kältebedarf
- Fehlende Synergien zwischen Gebäudenutzung und Energieversorgung
Wir erfassen gebäudescharf die energetischen Verbrauchswerte, führen Vergleichsanalysen durch und ermitteln Effizienzpotenziale. Ergebnis ist ein maßgeschneiderter Maßnahmenkatalog, der auch auf zentrale Nachhaltigkeitsziele einzahlt.
Ohne ein normkonformes Energieaudit nach DIN EN 16247-1 sind nicht nur Fördermittel schnell verloren, sondern auch der strukturierte Blick auf Einsparpotenziale und Investitionsprioritäten.
Energieberater & Ing. André Heid M.Sc.
Energieberatung für Forschungseinrichtungen: Für komplexe technische Infrastruktur
Technikzentren, Laborkomplexe und klimatisierte Spezialbereiche haben spezifische Anforderungen.
Forschungseinrichtungen vereinen typischerweise Labore, Werkstätten, Technikum, Verwaltung, Seminarräume und IT-Infrastruktur in einem hochsensiblen Gebäudeverbund. Unsere Energieberatung berücksichtigt diese Vielschichtigkeit mit Sachverstand und Systematik.
Unsere Beratung umfasst unter anderem:
- Zonenspezifische Analyse nach DIN 18599
- Bewertung von Laborkälte, Lüftungsanlagen und Dauerbetrieb
- Schnittstellenprüfung zwischen Forschungstechnik und Gebäudeversorgung
- Nachweisfähige Dokumentation für Fördermittelgeber und interne Nachhaltigkeitsziele
Die Beratung erfolgt auf Wunsch auch als Grundlage für ESG-Berichte und zur Vorbereitung auf ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001.
Use Case: Hochschule mit Sanierungsbedarf und Technikum
Ausgangssituation
Eine staatliche Hochschule in Süddeutschland mit rund 12.000 m² Bruttogrundfläche verteilt auf drei Gebäudeteile: Lehrgebäude, Verwaltungsbereich und ein naturwissenschaftliches Technikum.
- Beleuchtung: gemischt (LED in Neubau, veraltete Systeme im Altbau)
- Baujahr: Hauptgebäude 1978, Technikum 1992
- Heizung: zentraler Gaskessel ohne Brennwertnutzung, keine Einzelraumregelung
- Gebäudehülle: überwiegend ungedämmt, Einfachverglasung in Teilen
- Stromverbrauch: überdurchschnittlich durch Laborbetrieb, Rechenzentrum und Dauernutzung
- Lüftung: punktuell vorhanden, keine Wärmerückgewinnung
Ziele der Energieberatung
- Reduktion der Betriebs- und Energiekosten
- Verbesserung des thermischen Komforts in Laboren und Hörsälen
- Entwicklung eines priorisierten Maßnahmenkatalogs
- Nutzung von BAFA- und EFRE-Fördermitteln zur Haushaltsentlastung
- Integration der Ergebnisse in ein geplantes ESG-Berichtssystem
Maßnahmenpaket (priorisiert)
| Priorität | Maßnahme | Beschreibung | Geschätzte Einsparung* |
|---|---|---|---|
| 1 | Heizung erneuern | Umstellung auf Hybridanlage Gas/Wärmepumpe mit Einzelregelung | ca. 30 % Heizenergie |
| 2 | Dämmung & Fenstertausch | Dämmung Außenhülle, Austausch Einfachverglasung | ca. 20 % Wärmeverlust |
| 3 | LED-Umrüstung mit Steuerung | Komplettumstellung inkl. Präsenz- und Tageslichtsteuerung | ca. 35 % Strom für Licht |
| 4 | PV-Anlage 300 kWp | Eigennutzung & Netzstromeinspeisung | ca. 25 % Strombedarf |
| 5 | Technikum-Lüftung mit WRG | Bedarfsgerechte Belüftung mit Wärmerückgewinnung | ca. 15 % Wärmebedarf (Teilbereich) |
*Erfahrungswerte aus vergleichbaren Projekten – exakte Daten folgen aus der Vor-Ort-Analyse.
Wirtschaftlichkeitsrechnung (über 10 Jahre)
- Aktuelle Energiekosten: ca. 270.000 €/Jahr
- Investitionskosten Maßnahmenpaket: ca. 1.050.000 €
- Förderquote (geschätzt): 50 % → Eigenanteil ca. 525.000 €
- Erwartete Einsparung: ca. 75.000 €/Jahr
- Amortisationszeit (nach Förderung): rund 7 Jahre
- Langfristiger Effekt: > 750.000 € Einsparung in 10 Jahren
Vorteile für die Hochschule
- Hohe Förderquote: erleichtert Investitionsentscheidung trotz knapper Haushaltsmittel
- Verbesserte CO₂-Bilanz: Beitrag zu Klimazielen und ESG-Berichterstattung
- Wertsteigerung & Betriebssicherheit: langfristig geringere Instandhaltungskosten
- Bessere Studienbedingungen: angenehmes Raumklima, moderne Technik
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Kostenrahmen und Förderhöhe: Was Sie erwarten können
Die Kosten einer Energieberatung hängen vom Umfang der betrachteten Liegenschaft, der gewünschten Tiefe der Analyse sowie der Anzahl der Gebäude ab. Für einzelne Gebäudeeinheiten wie Labore, Seminargebäude oder Technika liegen die Beratungskosten in der Regel im unteren bis mittleren fünfstelligen Bereich.
Ein großer Teil der Ausgaben lassen sich über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördern. Auch landes- oder EU-geförderte Programme wie EFRE können hinzukommen. Wir prüfen Ihre Ausgangslage individuell und zeigen, wie Sie die maximale Förderquote sichern. Damit wird Ihre Investition planbar, transparent und wirtschaftlich sinnvoll.
Häufige Fragen zur Energieberatung für wissenschaftliche Einrichtungen
Die energetische Optimierung von Hochschulen und Forschungsbauten wirft viele praktische und strategische Fragen auf. Hier finden Sie Antworten auf häufige Anliegen aus der Praxis.
Wann ist ein Energieaudit für eine Universität verpflichtend?
Ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1 ist verpflichtend, wenn Ihre Hochschule oder Einrichtung nicht als kleines oder mittleres Unternehmen (KMU) gilt. Das betrifft etwa Landesuniversitäten oder großen Forschungszentren. Die Pflicht ergibt sich aus dem Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G).
Selbst wenn keine gesetzliche Verpflichtung besteht, bietet ein freiwilliges Energieaudit strategischen Mehrwert: als Basis für Förderanträge, Sanierungsplanung oder interne Nachhaltigkeitsziele.
Welche Norm ist für Universitäten und Forschungseinrichtungen relevant?
Für große, komplexe Liegenschaften mit gemischter Nutzung, wie sie bei Universitäten oder Forschungsinstituten üblich sind, ist die Energieberatung nach DIN 18599 oft die bessere Wahl. Sie erlaubt eine zonenweise Analyse unterschiedlicher Gebäudebereiche wie Hörsäle, Labore, Rechenzentren oder Bibliotheken. Das Energieaudit nach DIN EN 16247-1 hingegen fokussiert sich stärker auf organisatorische und betriebliche Aspekte und wird vorrangig für Auditpflichten genutzt.
Welche Fördermittel kann ich für eine Energieberatung an einer Forschungseinrichtung nutzen?
Über das Bundesprogramm des BAFA lassen sich bis zu 50 Prozent der Beratungskosten fördern: auch für Universitäten und öffentlich geförderte Forschungsstandorte. Zusätzlich können Länderprogramme (z. B. EFRE-Mittel bis 2027) oder projektbezogene Forschungsbudgets einbezogen werden. Wir prüfen den Förderkontext und erstellen alle nötigen Antragsunterlagen.
Wie aufwendig ist die Vorbereitung auf eine Energieberatung für Universitäten?
Die Datenlage ist bei größeren Einrichtungen meist komplex, lässt sich aber gut strukturieren. Wir benötigen unter anderem Energieverbräuche (Strom, Wärme, ggf. Kälte), Pläne, Informationen zur Anlagentechnik sowie Angaben zu Betriebszeiten und Nutzungsarten.
Bei Bedarf koordinieren wir die Datenbeschaffung mit Ihrer technischen Abteilung oder dem Gebäudemanagement.
Ist eine energetische Betrachtung von Laborgebäuden oder Rechenzentren überhaupt sinnvoll?
Ja. Gerade diese Spezialbereiche bieten enormes Einsparpotenzial: durch intelligente Regelung, Rückgewinnungssysteme oder Lastmanagement. Wir betrachten diese Zonen nicht pauschal, sondern differenziert nach Nutzungsart, Dauerbetrieb, Kältetechnik oder IT-Infrastruktur. Auch Schnittstellen zu technischen Versorgungsnetzen und zentraler Steuerung fließen in die Bewertung ein.
Energieberatung für Wissenschaft und Forschung – ein strategisches Werkzeug
Energieberatung in Wissenschaft und Forschung muss auf die spezielle Nutzung des Gebäudes, seine Struktur und die Zielsetzung der betreibenden Instanz abgestimmt sein. Genau das leisten wir: Eine fundierte Analyse mit konkreten Empfehlungen, die Sie wirklich weiterbringen.
Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, wie Sie Ihre Energieziele erreichen: transparent, wirtschaftlich und mit Weitblick.