Klimaschutzkonzept erstellen lassen: fundiert, förderfähig, zukunftssicher
Der Druck auf Kommunen wächst: Energiepreise steigen, gesetzliche Vorgaben verschärfen sich, und Bürgerinnen und Bürger erwarten sichtbaren Klimaschutz. Gleichzeitig locken umfangreiche Fördermittel. Doch ohne strategische Grundlage lassen sie sich kaum nutzen.
Ein integriertes Klimaschutzkonzept (iKSK) liefert genau diese Grundlage: Es macht Klimaschutz steuerbar, finanzierbar und politisch anschlussfähig. Wir helfen Ihnen dabei, diesen Fahrplan zu entwickeln, mit fundierter Methodik, kommunaler Erfahrung und dem Blick für das Machbare.
Ihre Vorteile auf einen Blick
Fachkompetenz
Wir kennen Entscheidungsprozesse, Förderlogik und die Realität vor Ort: von der Kleinstadt bis zur Großstadtverwaltung.
Fördermittel
Wir identifizieren passende Programme und erstellen die nötigen Nachweise.
Deutschlandweit
Unsere zertifizierten Energieberater sind bundesweit im Einsatz – schnell, flexibel, persönlich.
Individuelle Lösungen
THG-Bilanz, Szenarien, Monitoring – alle Bausteine sind einzeln oder komplett buchbar.
Festpreisgarantie
Sie erhalten ein verbindliches Angebot mit klar definiertem Leistungsumfang, ohne Überraschungen
Warum ein Klimaschutzkonzept unverzichtbar ist
Kommunen stehen beim Klimaschutz vor einer doppelten Herausforderung: Sie sollen ambitionierte Ziele erreichen, müssen aber mit begrenzten Ressourcen, komplexen Zuständigkeiten und oft widersprüchlichen Erwartungen arbeiten. Eine Energieberatung für Kommunen und ein Energie- und Klimaschutzkonzept (iKSK) schaffen hier Orientierung. Das Konzept beantwortet zentrale Fragen, mit denen sich jede Kommune konfrontiert sieht:
- Wo stehen wir?
- Wo verursachen wir die meisten Emissionen?
- Welche Maßnahmen bringen die größte Wirkung?
- Und was können wir mit den vorhandenen Mitteln tatsächlich umsetzen?
Ein solches Konzept schafft die Grundlage, um belastbare Antworten auf genau diese Fragen zu entwickeln.
Es gibt politischen Akteuren Orientierung, sorgt für Klarheit innerhalb der Verwaltung und liefert eine nachvollziehbare Argumentationsbasis gegenüber Fördermittelgebern und Öffentlichkeit. Vor allem aber: Es bringt einen nachhaltigen kommunalen Klimaschutz auf den Weg, über Wahlperioden und Ressortgrenzen hinweg.
Praxisbeispiel: Was kommunale Klimaschutzkonzepte leisten können
Eine Kommune mit 28.000 Einwohnerinnen und Einwohnern verfügt über veraltete Schulgebäude, eine sanierungsbedürftige Sporthalle und keinen strategischen Plan zur Emissionsminderung. Einzelne Investitionen scheitern immer wieder an fehlender Förderfähigkeit oder unklarer Priorisierung.
Mit dem neuen kommunalen Klimaschutzkonzept ändert sich das: Die THG-Bilanz (Treibhausgasbilanz) zeigt deutliche Einsparpotenziale im Bereich Wärme. Daraus entsteht ein Maßnahmenbündel:
- energetische Sanierung dreier Schulen
- Umstellung der Wärmeversorgung
- ein integriertes Mobilitätskonzept für die Verwaltung.
Innerhalb von zwölf Monaten werden vier Förderanträge gestellt und einige bereits bewilligt.
Was ein Klimaschutzkonzept umfasst: die vier zentralen Bausteine
Ein integriertes Klimaschutzkonzept folgt einer bewährten Struktur, die sowohl den Vorgaben der Kommunalrichtlinie entspricht als auch die notwendige Tiefe für kommunale Entscheidungsprozesse bietet.
Ein Klimaschutzkonzept ist kein Selbstzweck. Es muss so aufgebaut sein, dass daraus konkrete Projekte entstehen, mit klarer Wirkung und realer Förderung
Energieberater & Dipl. Ing. Cyran Heid M.Sc.
Bei Heid legen wir Wert darauf, jedes Konzept nachvollziehbar, anpassungsfähig und umsetzungsorientiert aufzubauen.
Im Zentrum des Konzepts stehen vier methodische Kernbausteine, die wir gemeinsam mit Ihnen entwickeln.
1. Treibhausgasbilanz erstellen lassen: die Ausgangslage verstehen
Den Beginn bildet eine systematische Bilanzierung der energiebedingten Emissionen. Die Bilanzierung erfolgt methodisch abgesichert nach der BISKO-Systematik (Bilanzierungssystematik Kommunal, verbindlich nach Kommunalrichtlinie) sowie dem internationalen GHG Protocol. Es ist der weltweit gängigste Standard, um die Treibhausgas-Emissionen systematisch zu erfassen und zu berichten. Dabei erfassen wir alle relevanten Sektoren: Energie, Verkehr, Gebäude, Abfall und mehr.
Optional kann die Bilanzierung auch als Energieaudit nach DIN EN 16247-1 durchgeführt werden.
Die THG-Bilanz schafft eine fundierte Grundlage für alle weiteren Schritte und stellt sicher, dass Ihre Kommune weiß, wo sie steht und in welchen Bereichen besonders dringlicher Handlungsbedarf besteht.
Beispielhafte Emissionsverteilung: In einer mittelgroßen Kommune entfallen rund 42 % der Emissionen auf Gebäude und Wärmeversorgung, 27 % auf Verkehr und 19 % auf den Stromverbrauch. Die genaue Bilanz variiert.
2. Potenzialanalyse: Spielräume identifizieren
Auf dieser Datengrundlage analysieren wir, in welchen Bereichen besonders wirksame und realistisch umsetzbare CO₂-Minderungen möglich sind. Bei der Potenzialanalyse für Klimaschutz berücksichtigen wir kommunale Rahmenbedingungen, technische Optionen und Synergieeffekte. Ziel ist ein klarer Überblick über die tatsächlichen Handlungsspielräume vor Ort.
Typische Fragestellungen: Wo könnten Nahwärmenetze wirtschaftlich betrieben werden? Welche Quartiere eignen sich für Sanierungsförderung? Und wo sind strukturelle Hürden zu erwarten, etwa durch Eigentumsverhältnisse oder Nutzungskonflikte?
3. Szenarien und Maßnahmen: Optionen entwickeln, Entscheidungen vorbereiten
Klimaschutz ist kein statischer Prozess. Deshalb entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen unterschiedliche Entwicklungspfade: etwa konservativ, ambitioniert oder sektoral fokussiert.
Diese Szenarien helfen, politische Zielbilder zu konkretisieren und auf Machbarkeit zu prüfen. Darauf aufbauend entsteht ein Maßnahmenkatalog, der einzelne Projekte nicht nur benennt, sondern sie in Bezug auf Wirkung, Kosten, Aufwand und Umsetzungszeitraum vergleichbar macht.
Auf Wunsch erstellen wir ergänzend eine Machbarkeitsstudie für Klimaschutz: etwa zur Bewertung technischer Umsetzungspfade oder Fördervoraussetzungen.
Lesetipp: Wie kommunaler Klimaschutz in der Praxis aussehen kann, zeigen unsere Seiten zur Energieberatung für Kitas und Schulen und zur Energieberatung für Universitäten und Forschungseinrichtungen.
4. Umsetzungsstrategie und Monitoring: Strukturen schaffen, Fortschritt ermöglichen
Am Ende steht eine Umsetzungsstrategie, die den Übergang von der Planung in die Praxis ermöglicht. Wir definieren Zuständigkeiten, Zeitachsen und Indikatoren und entwerfen auf Wunsch ein Monitoring-Konzept, das Erfolge sichtbar macht und eine Fortschreibung des Konzepts unterstützt. Damit bleibt das Klimaschutzkonzept kein einmaliges Projekt, sondern wird zum dauerhaften Steuerungsinstrument.
So kann ein Konzept wirken: ein Beispiel zur Veranschaulichung
Eine Stadt mit 40.000 Einwohnern hat viele verstreuten Einzelmaßnahmen aber keine klare Richtung.
Erst die Emissionsbilanz zeigt, dass der Gebäudesektor das größte Problem und zugleich die größte Chance ist. Nach Analyse und Szenarien-Entwicklung beschließt der Stadtrat ein klares Vorgehen:
- PV auf allen Schuldächern
- ein Förderprogramm für Altbauten
- ein internes Mobilitätskonzept
Statt großem Umbau setzt dieses Vorhaben auf einen klaren Fahrplan, finanziell abgesichert durch Millionenförderung und politisch unterstützt.
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Klimaschutzkonzept erstellen lassen: Kosten und Förderung
Ein integriertes Klimaschutzkonzept ist eine strategische Investition und wird mit hohen Zuschüssen gefördert. Die Erstellung erfordert in der Regel zwischen 40 und 60 Personentage, je nach Kommune, Datenlage und Beteiligungsintensität. Daraus ergeben sich meist projektbezogene Kosten zwischen 45.000 und 65.000 Euro.
Gefördert wird die Konzepterstellung über die Kommunalrichtlinie der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI). Je nach Strukturmerkmalen wie Haushaltslage, Einwohnerzahl oder Lage in Fördergebieten, beträgt die Förderquote zwischen 65 und 80 Prozent. Auch für viele Folgeprojekte ist das Konzept Voraussetzung.
Wichtig: Der Antrag muss vor Projektbeginn gestellt werden. Wir unterstützen Sie dabei von der Projektskizze bis zur Bewilligung.
Wie hoch der Eigenanteil am Ende tatsächlich ausfällt, hängt stark von der Förderquote ab, und die liegt oft höher, als viele Kommunen erwarten.
Beispielrechnung: Für eine Kommune mit etwa 40.000 Einwohnerinnen und Einwohnern ergeben sich bei einem typischen Aufwand von 50 Personentagen rund 55.000 Euro Projektkosten. Bei einer Förderquote von 70 Prozent reduziert sich der Eigenanteil auf nur 16.500 Euro, für ein Instrument, das den Zugang zu Millionenbeträgen in der Umsetzung eröffnen kann.
FAQ: Häufige Fragen zum Klimaschutzkonzept
Ein integriertes Klimaschutzkonzept wirft viele Fragen auf: von der Dauer über die Förderung bis hin zur Abgrenzung zur Wärmeplanung. Hier finden Sie die wichtigsten Antworten kompakt zusammengefasst.
Wie lange dauert die Erstellung eines Klimaschutzkonzepts?
Die Dauer hängt stark davon ab, welche Daten bereits vorliegen, und wie viele Akteure einbezogen werden. Erfahrungsgemäß dauert die Erstellung zwischen vier und neun Monaten, inklusive Abstimmungen, Bilanzierung, Maßnahmenentwicklung und finaler Berichtslegung.
Ist die Förderung über die Kommunalrichtlinie garantiert?
Eine Garantie gibt es nicht, aber eine sehr hohe Erfolgsquote, wenn der Antrag gut vorbereitet ist. Wir wissen, worauf es ankommt: von der förderfähigen Projektskizze über die formalen Fristen bis zur Zusammenarbeit mit dem Projektträger begleiten wir den gesamten Förderprozess.
Was bringt mir ein Klimaschutzkonzept konkret?
Ein integriertes Klimaschutzkonzept bringt Struktur und Verbindlichkeit in Ihre kommunalen Klimaschutzziele. Sie erhalten eine strukturierte Treibhausgasbilanz (THG-Bilanz), eine realistische Potenzialanalyse, ein abgestuftes Maßnahmenpaket und eine Umsetzungsstrategie mit Zuständigkeiten und Monitoring. Das Konzept schafft politische Anschlussfähigkeit und ist oft die Grundlage für die Förderung konkreter Projekte.
Das Klimaschutzkonzept kann außerdem als Grundlage für einen individuellen Sanierungsfahrplan dienen.
Kann ich auch nur einzelne Bausteine beauftragen, etwa die THG-Bilanz oder den Maßnahmenkatalog?
Ja. Alle Module – von der Bilanz über Szenarien bis zum Katalog – sind auch einzeln buchbar. Das ist besonders sinnvoll, wenn Sie bereits ein Klimaschutzkonzept haben und nur bestimmte Teile aktualisieren oder vertiefen möchten.
Was ist der Unterschied zwischen einem Klimaschutzkonzept und einem kommunalen Wärmeplan?
Ein integriertes Klimaschutzkonzept betrachtet alle relevanten Emissionsbereiche – also neben Wärme auch Strom, Verkehr, Gebäude, Abfall und kommunale Prozesse. Der kommunale Wärmeplan fokussiert sich ausschließlich auf die zukünftige Wärmeversorgung. In vielen Fällen kann das Klimaschutzkonzept eine Vorstufe zur kommunalen Wärmeplanung darstellen oder gemeinsam mit dieser entwickelt werden. Synergien bestehen insbesondere in der Datenerhebung, Szenarienentwicklung und Maßnahmenpriorisierung.
Lassen Sie jetzt Ihr Klimaschutzkonzept erstellen – modular & förderfähig.
Ob Sie gerade erst starten oder bereits konkrete Maßnahmen vorbereiten: Ein fundiertes Klimaschutzkonzept schafft Klarheit, Prioritäten und Zugang zu Fördermitteln. Wir begleiten Sie von der ersten Idee bis zum fertigen Bericht, förderfähig, praxistauglich und deutschlandweit.