Kli­ma­schutz­kon­zept erstellen lassen: fundiert, förderfähig, zukunftssicher

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Heid Energieberatung
Zertifizierte Energieberater nach DIN EN 16247 und Ge­bäu­de­en­er­gie­ge­setz (GEG) von TÜV, DEKRA, IHK, dena und EIPOS.

Ihre Vorteile auf einen Blick

Fachkompetenz

Wir kennen Ent­schei­dungs­pro­zes­se, Förderlogik und die Realität vor Ort: von der Kleinstadt bis zur Groß­stadt­ver­wal­tung.

Fördermittel

Wir identifizieren passende Programme und erstellen die nötigen Nachweise.

Deutschlandweit

Unsere zertifizierten Energieberater sind bundesweit im Einsatz – schnell, flexibel, persönlich.

Individuelle Lösungen

THG-Bilanz, Szenarien, Monitoring – alle Bausteine sind einzeln oder komplett buchbar.

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Warum ein Kli­ma­schutz­kon­zept unverzichtbar ist

Kommunen stehen beim Klimaschutz vor einer doppelten Herausforderung: Sie sollen ambitionierte Ziele erreichen, müssen aber mit begrenzten Ressourcen, komplexen Zuständigkeiten und oft wi­der­sprüch­li­chen Erwartungen arbeiten. Eine Energieberatung für Kommunen und ein Energie- und Kli­ma­schutz­kon­zept (iKSK) schaffen hier Orientierung. Das Konzept beantwortet zentrale Fragen, mit denen sich jede Kommune konfrontiert sieht:

  • Wo stehen wir?
  • Wo verursachen wir die meisten Emissionen?
  • Welche Maßnahmen bringen die größte Wirkung?
  • Und was können wir mit den vorhandenen Mitteln tatsächlich umsetzen?

Ein solches Konzept schafft die Grundlage, um belastbare Antworten auf genau diese Fragen zu entwickeln.

Es gibt politischen Akteuren Orientierung, sorgt für Klarheit innerhalb der Verwaltung und liefert eine nach­voll­zieh­ba­re Ar­gu­men­ta­ti­ons­ba­sis gegenüber För­der­mit­tel­ge­bern und Öffentlichkeit. Vor allem aber: Es bringt einen nachhaltigen kommunalen Klimaschutz auf den Weg, über Wahlperioden und Ressortgrenzen hinweg.

Praxisbeispiel: Was kommunale Kli­ma­schutz­kon­zep­te leisten können

Eine Kommune mit 28.000 Einwohnerinnen und Einwohnern verfügt über veraltete Schulgebäude, eine sa­nie­rungs­be­dürf­ti­ge Sporthalle und keinen strategischen Plan zur Emis­si­ons­min­de­rung. Einzelne Investitionen scheitern immer wieder an fehlender Förderfähigkeit oder unklarer Priorisierung.

Mit dem neuen kommunalen Kli­ma­schutz­kon­zept ändert sich das: Die THG-Bilanz (Treib­haus­gas­bi­lanz) zeigt deutliche Ein­spar­po­ten­zia­le im Bereich Wärme. Daraus entsteht ein Maßnahmenbündel:

  • energetische Sanierung dreier Schulen
  • Umstellung der Wärmeversorgung
  • ein integriertes Mo­bi­li­täts­kon­zept für die Verwaltung.

Innerhalb von zwölf Monaten werden vier Förderanträge gestellt und einige bereits bewilligt.

Was ein Kli­ma­schutz­kon­zept umfasst: die vier zentralen Bausteine

Ein integriertes Kli­ma­schutz­kon­zept folgt einer bewährten Struktur, die sowohl den Vorgaben der Kom­mu­nal­richt­li­nie entspricht als auch die notwendige Tiefe für kommunale Ent­schei­dungs­pro­zes­se bietet.

herr-heid-zitat

Ein Kli­ma­schutz­kon­zept ist kein Selbstzweck. Es muss so aufgebaut sein, dass daraus konkrete Projekte entstehen, mit klarer Wirkung und realer Förderung

Energieberater & Dipl. Ing. Cyran Heid M.Sc.

Bei Heid legen wir Wert darauf, jedes Konzept nachvollziehbar, anpassungsfähig und um­set­zungs­ori­en­tiert aufzubauen.

Im Zentrum des Konzepts stehen vier methodische Kernbausteine, die wir gemeinsam mit Ihnen entwickeln.

1. Treib­haus­gas­bi­lanz erstellen lassen: die Ausgangslage verstehen

Den Beginn bildet eine systematische Bilanzierung der en­er­gie­be­ding­ten Emissionen. Die Bilanzierung erfolgt methodisch abgesichert nach der BISKO-Systematik (Bi­lan­zie­rungs­sys­te­ma­tik Kommunal, verbindlich nach Kom­mu­nal­richt­li­nie) sowie dem internationalen GHG Protocol. Es ist der weltweit gängigste Standard, um die Treibhausgas-Emissionen systematisch zu erfassen und zu berichten. Dabei erfassen wir alle relevanten Sektoren: Energie, Verkehr, Gebäude, Abfall und mehr.

Optional kann die Bilanzierung auch als Energieaudit nach DIN EN 16247-1 durchgeführt werden.

Die THG-Bilanz schafft eine fundierte Grundlage für alle weiteren Schritte und stellt sicher, dass Ihre Kommune weiß, wo sie steht und in welchen Bereichen besonders dringlicher Handlungsbedarf besteht.

Beispielhafte Emis­si­ons­ver­tei­lung: In einer mittelgroßen Kommune entfallen rund 42 % der Emissionen auf Gebäude und Wärmeversorgung, 27 % auf Verkehr und 19 % auf den Stromverbrauch. Die genaue Bilanz variiert.

2. Po­ten­zi­al­ana­ly­se: Spielräume identifizieren

Auf dieser Datengrundlage analysieren wir, in welchen Bereichen besonders wirksame und realistisch umsetzbare CO₂-Minderungen möglich sind. Bei der Po­ten­zi­al­ana­ly­se für Klimaschutz berücksichtigen wir kommunale Rah­men­be­din­gun­gen, technische Optionen und Synergieeffekte. Ziel ist ein klarer Überblick über die tatsächlichen Hand­lungs­spiel­räu­me vor Ort.

Typische Fragestellungen: Wo könnten Nahwärmenetze wirtschaftlich betrieben werden? Welche Quartiere eignen sich für Sa­nie­rungs­för­de­rung? Und wo sind strukturelle Hürden zu erwarten, etwa durch Ei­gen­tums­ver­hält­nis­se oder Nut­zungs­kon­flik­te?

3. Szenarien und Maßnahmen: Optionen entwickeln, Entscheidungen vorbereiten

Klimaschutz ist kein statischer Prozess. Deshalb entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen un­ter­schied­li­che Ent­wick­lungs­pfa­de: etwa konservativ, ambitioniert oder sektoral fokussiert.

Diese Szenarien helfen, politische Zielbilder zu konkretisieren und auf Machbarkeit zu prüfen. Darauf aufbauend entsteht ein Maß­nah­men­ka­ta­log, der einzelne Projekte nicht nur benennt, sondern sie in Bezug auf Wirkung, Kosten, Aufwand und Um­set­zungs­zeit­raum vergleichbar macht.

Auf Wunsch erstellen wir ergänzend eine Mach­bar­keits­stu­die für Klimaschutz: etwa zur Bewertung technischer Umsetzungspfade oder För­der­vor­aus­set­zun­gen.

Lesetipp: Wie kommunaler Klimaschutz in der Praxis aussehen kann, zeigen unsere Seiten zur Energieberatung für Kitas und Schulen und zur Energieberatung für Universitäten und For­schungs­ein­rich­tun­gen.

4. Um­set­zungs­stra­te­gie und Monitoring: Strukturen schaffen, Fortschritt ermöglichen

Am Ende steht eine Um­set­zungs­stra­te­gie, die den Übergang von der Planung in die Praxis ermöglicht. Wir definieren Zuständigkeiten, Zeitachsen und Indikatoren und entwerfen auf Wunsch ein Monitoring-Konzept, das Erfolge sichtbar macht und eine Fortschreibung des Konzepts unterstützt. Damit bleibt das Kli­ma­schutz­kon­zept kein einmaliges Projekt, sondern wird zum dauerhaften Steue­rungs­in­stru­ment.

So kann ein Konzept wirken: ein Beispiel zur Ver­an­schau­li­chung

Eine Stadt mit 40.000 Einwohnern hat viele verstreuten Einzelmaßnahmen aber keine klare Richtung.

Erst die Emissionsbilanz zeigt, dass der Gebäudesektor das größte Problem und zugleich die größte Chance ist. Nach Analyse und Szenarien-Entwicklung beschließt der Stadtrat ein klares Vorgehen:

  • PV auf allen Schuldächern
  • ein Förderprogramm für Altbauten
  • ein internes Mo­bi­li­täts­kon­zept

Statt großem Umbau setzt dieses Vorhaben auf einen klaren Fahrplan, finanziell abgesichert durch Mil­lio­nen­för­de­rung und politisch unterstützt.

Unsere Bewertungen bei Google

Die energetische Baubegleitung hat uns geholfen, Kostenfallen zu vermeiden und die Modernisierung termintreu abzuschließen.
Kundenmeinung Nummer 1
Fiona Albrecht
vor 9 Monaten
Dank der schnellen Erstellung des En­er­gie­aus­wei­ses Gewerbe konnten wir den Mietvertrag termingerecht abschließen.
Kundenmeinung Nummer 2
Daria marusev
vor 4 Wochen
Fachlich exzellente Beratung: die Heiz­last­be­rech­nung erwies sich als zuverlässige Grundlage für unsere Anlagenplanung.
Kundenmeinung Nummer 3
Eva-Maria Hammer
vor 5 Tagen

Kli­ma­schutz­kon­zept erstellen lassen: Kosten und Förderung

Ein integriertes Kli­ma­schutz­kon­zept ist eine strategische Investition und wird mit hohen Zuschüssen gefördert. Die Erstellung erfordert in der Regel zwischen 40 und 60 Personentage, je nach Kommune, Datenlage und Be­tei­li­gungs­in­ten­si­tät. Daraus ergeben sich meist projektbezogene Kosten zwischen 45.000 und 65.000 Euro.

Gefördert wird die Kon­zept­erstel­lung über die Kom­mu­nal­richt­li­nie der Nationalen Kli­ma­schutz­in­itia­ti­ve (NKI). Je nach Struk­tur­merk­ma­len wie Haushaltslage, Einwohnerzahl oder Lage in Fördergebieten, beträgt die Förderquote zwischen 65 und 80 Prozent. Auch für viele Folgeprojekte ist das Konzept Voraussetzung.

Wichtig: Der Antrag muss vor Projektbeginn gestellt werden. Wir unterstützen Sie dabei von der Projektskizze bis zur Bewilligung.

Wie hoch der Eigenanteil am Ende tatsächlich ausfällt, hängt stark von der Förderquote ab, und die liegt oft höher, als viele Kommunen erwarten.

Bei­spiel­rech­nung: Für eine Kommune mit etwa 40.000 Einwohnerinnen und Einwohnern ergeben sich bei einem typischen Aufwand von 50 Personentagen rund 55.000 Euro Projektkosten. Bei einer Förderquote von 70 Prozent reduziert sich der Eigenanteil auf nur 16.500 Euro, für ein Instrument, das den Zugang zu Mil­lio­nen­be­trä­gen in der Umsetzung eröffnen kann.

FAQ: Häufige Fragen zum Kli­ma­schutz­kon­zept

Ein integriertes Kli­ma­schutz­kon­zept wirft viele Fragen auf: von der Dauer über die Förderung bis hin zur Abgrenzung zur Wärmeplanung. Hier finden Sie die wichtigsten Antworten kompakt zusammengefasst.

Wie lange dauert die Erstellung eines Kli­ma­schutz­kon­zepts?

Die Dauer hängt stark davon ab, welche Daten bereits vorliegen, und wie viele Akteure einbezogen werden. Erfahrungsgemäß dauert die Erstellung zwischen vier und neun Monaten, inklusive Abstimmungen, Bilanzierung, Maß­nah­men­ent­wick­lung und finaler Berichtslegung.

Ist die Förderung über die Kom­mu­nal­richt­li­nie garantiert?

Eine Garantie gibt es nicht, aber eine sehr hohe Erfolgsquote, wenn der Antrag gut vorbereitet ist. Wir wissen, worauf es ankommt: von der förderfähigen Projektskizze über die formalen Fristen bis zur Zusammenarbeit mit dem Projektträger begleiten wir den gesamten Förderprozess.

Was bringt mir ein Kli­ma­schutz­kon­zept konkret?

Ein integriertes Kli­ma­schutz­kon­zept bringt Struktur und Verbindlichkeit in Ihre kommunalen Kli­ma­schutz­zie­le. Sie erhalten eine strukturierte Treib­haus­gas­bi­lanz (THG-Bilanz), eine realistische Po­ten­zi­al­ana­ly­se, ein abgestuftes Maßnahmenpaket und eine Um­set­zungs­stra­te­gie mit Zuständigkeiten und Monitoring. Das Konzept schafft politische An­schluss­fä­hig­keit und ist oft die Grundlage für die Förderung konkreter Projekte.

Das Kli­ma­schutz­kon­zept kann außerdem als Grundlage für einen individuellen Sa­nie­rungs­fahr­plan dienen.

Kann ich auch nur einzelne Bausteine beauftragen, etwa die THG-Bilanz oder den Maß­nah­men­ka­ta­log?

Ja. Alle Module – von der Bilanz über Szenarien bis zum Katalog – sind auch einzeln buchbar. Das ist besonders sinnvoll, wenn Sie bereits ein Kli­ma­schutz­kon­zept haben und nur bestimmte Teile aktualisieren oder vertiefen möchten.

Was ist der Unterschied zwischen einem Kli­ma­schutz­kon­zept und einem kommunalen Wärmeplan?

Ein integriertes Kli­ma­schutz­kon­zept betrachtet alle relevanten Emis­si­ons­be­rei­che – also neben Wärme auch Strom, Verkehr, Gebäude, Abfall und kommunale Prozesse. Der kommunale Wärmeplan fokussiert sich ausschließlich auf die zukünftige Wärmeversorgung. In vielen Fällen kann das Kli­ma­schutz­kon­zept eine Vorstufe zur kommunalen Wärmeplanung darstellen oder gemeinsam mit dieser entwickelt werden. Synergien bestehen insbesondere in der Datenerhebung, Sze­na­ri­en­ent­wick­lung und Maß­nah­men­prio­ri­sie­rung.

Lassen Sie jetzt Ihr Kli­ma­schutz­kon­zept erstellen – modular & förderfähig.

Ob Sie gerade erst starten oder bereits konkrete Maßnahmen vorbereiten: Ein fundiertes Kli­ma­schutz­kon­zept schafft Klarheit, Prioritäten und Zugang zu Fördermitteln. Wir begleiten Sie von der ersten Idee bis zum fertigen Bericht, förderfähig, praxistauglich und deutschlandweit.

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